Nützliche Android Apps - Teil 2

Vor wenigen Wochen habe ich ja bereits über nützliche Android Apps geschrieben. Mittlerweile konnte ich meine Liste erweitern, und möchte diese euch natürlich nicht vorenthalten:

  • ES Task Manager - Task Manager zum beenden im Hintergrund laufender Apps
  • Geburtstag Info Widget - Home Screen Widget mit den nächsten Geburtstagen, inkl. Anzeige eines Avatars und des Alters
  • K-9 Mail - wer den Android Mail Client satt hat, sollte sich unbedingt K-9 Mail ansehen!
  • Sportschau - Live Sport App mit Ticker

Durch einen glücklichen Umstand bin ich auch gezwungen, eine Backup Software zu testen/verwenden. Mein Touch-Display funktioniert nur noch “zur Hälfte”. Ein Teil lässt sich einfach nicht mehr per Touch-Eingabe bedienen. Also - zurück zum Hersteller.

Ich habe mich für die kostenfreie Variante von MyBackup entschieden. Damit lassen sich Bilder, Apps, Einstellungen, … auf SD-Karte sicher, oder online beim Hersteller ablegen. Viel gibt es dazu nicht zu sagen. Ich werde hier nochmal ein Kommentar hinterlassen, wenn ich das Backup wieder einspiele.

Bis dahin heisst es, Totgesagte leben länger ;-)

2012/01/30 20:38 · Daniel Graf · 0 Comments

Wenn der Droid mal verloren geht

Was tun, wenn der Alptraum wahr wird, und man sein Android Phone nicht mehr findet? Sei es nun dadurch, dass man es verloren hat, irgendwo hat liegen lassen oder es gar geklaut wurde.

Mit dieser Frage habe ich mich letztens schon beschäftigt, und bin auch durch einen Kollegen auf eine ganz nette Idee gekommen. Für Apple Produkte gibt es ja bereits eine Lösung: Find My iPhone. Nach vorheriger Installation lässt sich so das Gerät durch WLAN, das Carrier-Netz und auch durch GPS auf einer Karte bis auf wenige Meter genau wiederfinden.

Eine wirklich gute Sache, wie ich finde. Sicherlich kann man sich nun darüber streiten, inwiefern Apple das ganze für sich verwendet, oder die Daten an Dritte weiter gibt. Hier gilt aber auch wieder der Grundsatz: Wer sowas nicht möchte, soll sich entweder nicht das jeweilige Produkt kaufen, oder eben solche Dienste abschalten. Es ist ja nicht so, als würde man dazu gezwungen werden ;-)

Nun nutzt mir die iOS App für mein Android herzlich wenig. Also habe ich mich auf die Suche begeben, und bin schon recht bald auf LocateMyDroid gestoßen, welches im Grunde genommen das gleich macht, wie Find My iPhone… Anders aber, als bei Apple, handelt es sich um einen Dienst, der zwar auf Google aufbaut, allerdings von einem anderen Unternehmen bereitgestellt wird. Dies nur als Info am Rande!

LocateMyDroid ist prinzipiell kostenlos. Für die Ortung wird kein Geld verlangt. Für Zusatzdienste, wie das Sperren oder Löschen des Telefons aus der Ferne werden 0.99$ fällig. Ebenso kann das Telefon “zum Schreien gebracht werden”, sofern mal in den heimischen 4 Wänden sich die Wäscheberge stapeln ;-) Auch hier kostet die Leistung 0.99$. Alle 3 Zusatzdienste sind auch als “Flatrate” verfügbar, für 3.99$. Allerdings weiss ich nicht, ob dies für alle 3 Dienste gilt. Das Geld wird übrigens nur dann eingefordert, wenn das Telefon gefunden wurde.

Nun wird nicht ständig der aktuelle Standort “mitgeschrieben”, sondern nur dann, wenn das Tracking über die Webseite aktiviert wurde. Auch nur dann frisst die App Strom. Ansonsten befindet sie sich im Idle.

Mein erster Eindruck von der App ist recht. Ich werde das Tracking mal bei einem Ausflug aktivieren und dann nochmal in den Kommentaren dieses Posts davon berichten. Einen Nachteil hat die App allerdings: Wird das Handy vom “neuen Besitzer” stromlos gesetzt und anschließend unter Ausschluß der Lokalisierungsmöglichkeiten auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt, verschwindet auch die App vom Gerät. Um sowas zu verhinden, müsste Google selbst einen Ortungsdienst bereitstellen, bei dem das Gerät (durch die IMEI) an den jeweiligen Benutzer direkt gekoppelt ist, und die Ortung so tief in Android integriert ist, dass diese nicht umgangen werden kann. Aber was nicht ist, kann ja noch werden ;-)

2011/12/31 15:28 · Daniel Graf · 1 Comment

Nützliche Android Apps

Nachdem ja nun gestern mein HTC Desire Z eingetroffen ist, und ich auch schon etwas Zeit hatte mich mit ihm auseinander zu setzen, bzw. durch meine Freundin auch scho etwas experimentieren durfte, möchte ich an dieser Stelle ein paar Apps vorstellen, die ich (für mich) als sinnvoll erachte.

  • CinemaxX - als fast schon regelmäßfiger Kino-Besucher ein Muss - außerdem mit Anbindung zur CinemaxX Bonuscard
  • Facebook - Android App für das soziale Netzwerk Facebook
  • GTasks - Synchronisation der Aufgabenliste mit Google - warum Google noch keine native Integration anbietet ist mir nicht klar
  • IMDb - App für die IMDb eben
  • KeePassDroid - mein mobiler Password Safe
  • Mein o2 - zeigt für o2 Vertragskunden den Verbrauch der Inklusivleistungen an (Internet, SMS, Freiminute) - darüber hinaus kann auch Web2SMS verwendet werden
  • Öffi ÖPNV Auskaunft - Fahrplan App für den öffentlichen Personennahverkehr
  • OI Dateimanager - Dateimanager, damit KeePassDroid läuft
  • Opera Mobile - mein favorisierter Internet Browser
  • Programm Manager - Auskunft zum aktuellen TV Programm und Programmierung des Festplattenreceivers für T-Home Entertain Kunden
  • Reader - App für Googles RSS Reader
  • Sportschau - Live Sport Ergebnisse
  • WhatsApp - Internet Messenger

Zukünftige neue Apps werde ich an geeigneter Stelle im Blog vorstellen.

2011/12/29 17:41 · Daniel Graf · 0 Comments

Nokia E71 ade

2 Jahre war ich ein sehr glücklicher Besitzer eines Nokia E71, der mit fast allem rund um zufrieden war: kostenlose Navigation durch Ovi Maps, für diese Bauform sehr schlankes und schlichtes Design, lange Akku-Laufzeit, Verschlüsselung des Telefonspeichers und der Speicherkarte, … Allerings gab es auch Negativpunkte, die mich doch sehr gestört hatten: Schon set langer Zeit gibt es keine Updates mehr, das Betriebssystem wurde für tot erklärt, der Prozessor ist zu schwach, es gibt kaum gute und sinnvolle Apps (ich denke hier nicht an Spiele, sondern z.B. an eine Auskunft für die öffentlichen Verkehrsmitteln), es lässt sich nur ein Kalender auf dem Gerät einrichten, nach dem Aufruf einer Seite im Opera “hing” das Handy für 10 Sekunden … In den letzten Wochen und Monaten wurden die Nachteile immer mehr und gewannen gegenüber den Pluspunkten die Überhand.

Lange habe ich gehadert, ob ich mir ein neues Handy hole, und wenn ja welches. Es sollte eines sein, mit aktueller Hardware, idealerweise mit Dualcore CPU und 1GB RAM, einer vollwertigen QWERTZ-Tastatur und zu einem vernünftigen Preis verfügbar sein. Die Regionen, in denen sich z.B. das iPhone und Konsorten bewegen, ist mir eindeutig zu teuer.

Nun habe ich mir verschiedene Modelle angesehen. Das Nokia E7, welches aber schon nach kurzer Zeit auf Grund der Software-Plattform ausschied, das HTC 7 Pro, wobei ich mich dann an Windows Phone 7 doch nicht getraut hatte, das HTC Chacha, hier war die Hardware zu schwach und auch die gewöblte Bauform war hinderlich und auch div. andere Gerät, die mir jetzt aber nicht mehr einfallen ;-)

Zum Schluss habe ich mich für das HTC Desire Z entschieden. Auch wenn hier nur eine 800MHz CPU und 512MB RAM zum Einsatz kommen, war der Kauf nötig, da mein Nokia immer unerträglicher wurde. Zum Schluß hat der Aufruf meiner Passwort-Datenbank (ich nutze KeePassJ2ME) gute 2 Minuten gedauert. Ich war nur noch frustriert!

Auf das neue Gerät freue ich mich in jedem Fall schon wahnsinnig. Endlich eine native Synchronisation meiner Kontakte und Kalender, flottes Browsen im Internet, Updates und Apps für neue Funktionen. Es wird einfach Legen… warte kurz… … gleich kommts… …dääär!!! ;-)

Allerdings werde ich nicht mit der ROM-Version von HTC arbeiten. Zu oft versagt auf dem HTC Sensation meiner Freundin HTC Sense. Außerdem möchte ich nicht warten, bis von HTC neue Updates bereitgestellt wurden. Desweiteren möchte ich auch Apps nutzen, die erweiterte Rechte benötigen (OpenVPN, TOR, CIFS, …), und ich möchte natürlich auch Backups erstellen können mit einer App.

Da ich schon gesehen habe, dass doch einiges beim Flashen/Rooten zu beachten ist, werde ich auf meiner Seite ein entsprechendes HowTo veröffentlichen.

So viel dazu. Nun werde ich noch die Seite mit dem Status der Auftragsbestätigung nerven, ob den mein Vorgang schon bearbeitet wird, und auf mein neues Spielzeug warten :-D

2011/12/27 22:06 · Daniel Graf · 1 Comment

Sherlock Holmes 2 - Spiel im Schatten

Pünktlich zum Filmstart von Sherlock Holmes 2 - Spiel im Schatten habe ich mich wieder im Kino eingefunden. Zu groß war einfach die Vorfreude auf den 2. Teil. Dem entsprechend hoch war auch meine Erwartung dem Film gegenüber. Und, ich muss es leider sagen, ich war ein wenig enttäuscht. Der Film ist ansich nicht schlecht und eigentlich ganz gut gelungen. Allerdings finde ich, dass der übermäßige Einsatz der Waffen einfach nicht in die Zeit von Sherlock Holmes passt.

Ebenso fand ich die Schauplätze - außerhalb von London - nicht typisch für Holmes. Mir ist aber klar, dass der Tapetenwechsel nötig war, um die Geschichte nicht als Kopie anzusehen.

Ansonsten bekommt man genau das, was auch schon im ersten Teil nicht schlecht war: Flotte Sprüche, schwarzen Humor und nette Kampfszenen, auch wenn diese vielleicht etwas kürzer, bzw. seltener hätten ausfallen können ;-)

Kurzum, der Film wird es auch in meine private Blu Ray Sammlung schaffen!

2011/12/27 21:22 · Daniel Graf · 0 Comments

Mission Impossible - Phantom Protokoll

Heute Abend (Samstag) habe ich den Fehler gemacht und war zu Mission: Impossible - Phantom Protokoll im Kino. Warum Fehler? Nun, aus folgenden 2 Gründen:

Der Zeitpunkt

Für gewöhnlich gehen meine Freundin und ich unter der Woche ins Kino. Da sie aber lieber tanzen wollte, und ich nicht allein rumhängen wollte, habe ich mich fürs Kino am Samstag Abend entschieden. Das war schonmal nicht so gut, weil viele andere Menschen die gleiche Idee hatten, wie ich. Desweiteren bin ich zu zeitig gegangen, sprich der Film war noch zu neu. In der Regel lassen wir 3-4 Wochen verstreichen, bis wir zu einem neuen Film ins Kino gehen. Auch das ist ein Faktor, der viele Menschen ins Kino treibt. Für meinen Geschmack zu viele. Die Folge: Bei jeder dummen Szene lacht der Saal, der Film wird während (!!!) der Vorstellung bewertet und man teilt sich meist beide Armlehne. Fazit: Nie wieder am Wochenende (außer Roland Kaiser ist in der Stadt ;-) )!

Der Film

Ich hätte es wissen sollen! Nur die wenigsten Fortsetzungen gelingen halbwegs. Mission: Impossible ist dem Klischee eines amerikanischen Spionage-Films komplett gerecht geworden: Viel (sinnlose) Technik - klar, Apple Produkte lassen sich sicherlich super für geheime Missionen verwenden und Apple schaut durch die Standortbestimmung gleich zu - und wilde Aktion Szenen. Die Krönung dessen war eine Verfolgungsjagt in einem Sandsturm, auch hier wieder mit ganz toller Technik.

Mein Fazit

Zeitweise wirkte der Film zusammenhangslos und doch sehr sehr sehr an den Haaren herbei gezerrt. Das hätte man sicherlich besser hinbekommen, vorallem wenn man etwas realitäts naher gewesen wäre, zumindest ein bisschen. Die 45% Wertung von MovieMaze geht vollkommen in Ordnung, ich würde persönlich sogar nur 40% vergeben

2011/12/18 00:18 · Daniel Graf · 0 Comments

The Legend of Zelda Skyward Sword

Schon seit einigen Wochen hat mich das Zelda Fieber wieder gepackt. Und seit vorletztem Freitag kann ich nun endlich auch The Legend of Zelda: Skyward Sword in der limitierten Sonderedition mit goldfarbenem Wii Remote Plus (inkl. Schutzhülle) und Soundtrack mein Eigen nennen, wobei ich aber zugeben muss, dass der Soundtrack bisher kein einziges Mal angerührt wurde.

Das Spiel, finde ich, ist der Hammer. Ich kann mich jeden Tag aufs neue nur schwer von der Wii trennen. Ich vermute aber, dass fast nur landjährige Fans der Serie Freude am Spiel haben. Wobei aber auch mir z.B. gesprochene Dialoge gefallen würden, oder große, durchgängige Welten (es gibt Zu- und Ausgänge, die beim Betreten die “Nachbarwelt” lädt). Auch schade finde ich, dass man als Spieler zu wenig Einfluss auf die Handlung hat. Es gibt zwar die Möglichkeit, Fragen mit unterschiedlichen Antworten zu beantworten, Auswirkungen hat dies aber keine.

Trotzdem ist das Spiel definitiv kaufenswert! Ich werde mich nun wieder zurück ziehen und weiter spielen. Im Anschluss von Skyward Sword gibt es ja noch weitere Zelda Teile, die erneut durchgespielt werden wollen ;-)

2011/11/30 02:43 · Daniel Graf · 0 Comments

Veraltete conntrack Information nach Entfernung von NAT

Gestern Nacht hatte ich ein Problem, was mich beinahe in den Wahnsinn getrieben hätte…

Zu Hause habe ich einen OpenVPN Client, mit dem ich einen bridged Tunnel zu einer VM (vm02) in ein Rechenzentrum aufbaue. Diese VM hatte bis gestern keine eigene öffentlich IP. Auf der Firewall, die vor dieser VM ist habe ich ein NAT mit iptables konfiguriert, damit der OpenVPN Dienst über die IP einer anderen VM (vm01) verfügbar ist. Es wurde nur der OpenVPN Port ge-NAT-ed.

Nun habe ich vm01 abgeschaltet (wurde nicht mehr benötigt) und habe die öffentliche IP dieser VM der vm02 gegeben. In meinem iptables Script habe ich auch das NAT entfernt. Allerdings wurde die Verbindung meines OpenVPN Client (T-Home Anschluß mit 79er IP) weiterhin an die vm02 ge-NAT-ed.

Ich hatte dazu auch gestern Abend diverse Sachen durchprobiert, vielleicht hat ja irgendwer, irgendwann mal das gleich “Problem” ;-) Erstmal, anzeigen lassen kann man sich die Verbindung auf der Firewall mit cat /proc/net/ip_conntrack. Bei mir sah das in etwa so aus:

root@fw:~# cat /proc/net/ip_conntrack
[...]
udp      17 178 src=79.240.248.170 dst=203.125.178.211 sport=1194 dport=1194 packets=853 bytes=361394 [...] [ASSURED] mark=0 secmark=0 use=2
[...]

Die IP 79.240.248.170 (fiktiv) ist mein T-Home Anschluß, die IP 203.125.178.211 die öffentliche IP (ebenfalls fiktiv), unter der mein OpenVPN Server per NAT erreichbar war.

Ein Neustart der OpenVPN Dienste (auf dem Server, als auch auf dem Client) blieben ohne Erfolg. Also habe ich mit iptables eine Rule geschrieben, die alle Verbindungen von 79.240.248.170 DROPed, jedoch ohne Erfolg, conntrack hat sich weiterhin die Verbindung gemerkt. Im Netz habe ich auf die schnelle auch nichts gefunden - ich muss zugeben, dass ich irgendwann auch mal keine Lust mehr hatte. Also meinen Router ins Netz neu einwählen lassen, neue öffentliche T-Home IP bekommen und das Problem hatte sich erledigt.

Heute hatte ich dann aber zu Recherchen mehr Zeit. Die ellegante Variante wäre gewesen, dass ich mit den conntrack-tools (apt-get install conntrack) gearbeitet hätte. Erst die richtige Verbindung herausfiltern…

root@fw:~# conntrack -L -s 79.240.248.170 -d 203.125.178.211
# -L - list
# -s - source address
# -d - destination address
udp      17 178 src=79.240.248.170 dst=203.125.178.211 sport=1194 dport=1194 packets=853 bytes=361394 [...] [ASSURED] mark=0 secmark=0 use=2

… und dann löschen…

root@fw:~# conntrack -D -s 79.240.248.170 -d 203.125.178.211
# -D - delete
# ...

Tja, so einfach wäre es gewesen… ;-)

2011/11/10 21:09 · Daniel Graf · 0 Comments

Mein Kampf mit Telecolumbus

Vor 3 Wochen informierte mich meine Vermieterin, dass die Familie, die über uns wohnt, Probleme mit dem TV-Kabelempfang hat. Ich wurde gefragt, ob ich in den letzten Wochen Bohrungen in den Wänden meiner Wohnung vorgenommen habe - dies konnte ich definitiv verneinen. Dann, ohne dass ich überhaupt noch daran gedacht habe, standen letzten Montag 2 Techniker vor der Tür, die im Auftrag von Telecolumbus eine Störungsmessung in meiner Wohnung vornehmen wollten. Für mich soweit kein Problem. In meinem Wohnzimmer wurde mit einem Gerät das Kabel in der Wand “gemessen”. An meiner TV-Halterung hielten sie inne. Kurz drauf die “Diagnose”: Ich hätte mit der Halterung ein Kabel angebort.

Etwas verdutzt fragte ich, ob sich die Techniker sicher sind, da die Halterung an dieser Stelle schon seit 1,5 Jahren befindet. Jetzt kannten die Möglichen Ursachen für die Störung keine Grenzen mehr… Da wurde davon geredet, dass sich die Kabel in der Wand bewegen könnten, oder durch die Wärme und Kälte ausdehnen/zusammenziehen… Naja, ist klar!

Ich finde das alles jedenfalls garnicht so witzig, weil meine Vermieterin mir jetzt offenbarte, dass wohl die Wand dazu aufgehackt werden muss, um das Kabel zu überprüfen. Mehr gehts da weniger um den Schadensfall (zahlt ja immerhin die private Haftpflicht), sondern mehr um den Staub und den Dreck, der sich dadurch in der Wohnung verteilt.

Jedenfalls habe ich nun nochmal mit den Technikern gesprochen, um nochmals einen Termin zu Messung zu vereinbaren. Ich kann und will nicht mit dieser “Begründung” leben. Beim nächsten Besuch, der dann auch hoffentlich mit einem Termin vorher abgestimmt ist, sollen die die Messung ohne meine Halterung und ohne den Schrauben in der Wand durchführen…

2011/11/10 12:13 · Daniel Graf · 2 Comments

Neues Spielzeug - Logitech Squeezebox

Seit letzten Freitag habe ich ein neues Spielzeug - eine Logitech Squeezebox

Wie ich finde, ein richtig cooles Gerät. Steht jetzt bei uns in der Küche, und ersetzt das bisherige Radio, was beim normalen analogen Radioempfang mit Störgeräuschen glänzte, wenn man falsch saß oder den Kühlschrank aufgemacht hat. Davon abgesehen, konnte man nur CDs abspielen.

Die Squeezebox greift über WLAN auf mein Heimnetzwerk zu. Radio hört man ausschließlich als Stream. Sofern eigene Musik abgespielt werden soll, muss man zwangsläufig mit dem Logitech Squeezeserver arbeiten. Eine USB-Schnittstelle gibt es nicht, max. einen Line-In. Dafür basiert der Squeezeserver aber auf Perl und ist somit für jedes gängige OS verfügbar. Pakete für Windows, Debian/Ubuntu und Mac OSX gibt es direkt vom Hersteller. Eine Integration in einen bestehenden Streaming-Server, wie z.B. mediatomb gibt es leider nicht.

Die Administratin des Squeezeserver erfolgt über den Webbrowser unter der IP der Squeezebox auf Port 9000. Darüber lässt sich die u.A. eigene Musiksammlung importieren, aber auch das Gerät fern-administrieren (Ein/Aus, lauter/leiser, nächster Titel, …).

Von Logitech gibt es noch ein Erweiterungs-Pack, mit wiederaufladbaren Akku und einer IR-Fernbedienung. Wer auf den Akku verzeichten kann, und über ein iOS oder Android Gerät verfügt, kann auch sein Handy mit der entsprechenden Logitech App verwenden. Diese greift über das WLAN auf die Box zu.

Bei der Squeezebox handelt es sich um einen reinen WLAN Audio Streaming-Client. Wenn es also Probleme mit dem Netzwerk oder dem Internet gibt, ist ruhe in der Kiste/der Box.

2011/11/08 21:48 · Daniel Graf · 0 Comments

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blog.txt · Last modified: 2011/11/08 21:39 by dokuwikiadmin
 
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